


Shiatsu könnte man als eine Sonderform der Akupressur bezeichnen. Es ist eine vor etwa 100 Jahren in Japan entstandene Körpertherapie deren Wurzeln in der jahrtausende alten traditionellen fernöstlichen Medizin zu finden sind. Der Begriff "Shiatsu" bedeutet sinngemäß "Daumendruckmassage"
In der Vorstellung der traditionellen chinesischen Medizin wird unser Körper von Engergieleitbahnen durchzogen in denen unsere Lebensenergie fließt. Diese Energieleitbahnen nennt man Meridiane. Die meisten dieser Meridiane sind in ihrer Funktion bestimmten Organen zugeordnet.
Wenn die Lebensenergie kraftvoll und ungehindert fließt, fühlt sich der Mensch wohl. Wird diese Lebensenergie in ihrem Fluss behindert wird, entsteht Unwohlsein bis hin zu Krankheit. Die Ursachen für diese Stagnationen können ganz unterschiedlicher Natur sein.
Die Meridiane sind an der Körperoberfläche in bestimmten Verläufen und an bestimmten (Akupunktur-) Punkten erreichbar und beeinflussbar.
In der Akupressur werden i.d.R. einzelne Punkte behandelt. Beim Shiatsu wird der ganze Verlauf eines Meridians behandelt und zwar durch sanften Druck mit Daumen und Handballen, manchmal auch zusätzlich mit Ellenbogen oder Knie. Zusätzlich können Dehntechniken oder/und Gelenkrotationen in die Behandlung mit einfließen.
Welche Meridiane behandelt werden, darüber entscheidet die Symptomatik und der vom Therapeuten erhobene Befund.
Ziel der Behandlung(en) ist es den Energiefluss anzuregen, auszugleichen und so Gesundheit wiederherzustellen.
Die Behandlung wird am bekleideten Körper, auf einer Behandlungsliege auf einer auf einem Behandlungsstuhl oder auf einer Matte am Boden durchgeführt.
Die Wirkung der Behandlungen, kann der Klient/Patient durch Meridiandehnübungen oder einfache QiGong Übungen selbst unterstützen.